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Aikido im Sportunterricht

Auch abseits von Aktionen wie "Kinder in Bewegung" kommt es zu Begegnungen zwischen den Abteilungen des Vereins und Schulkindern. So hatten sich mehrere Klassen der Grund- und Hauptschule Grimmelfingen gewünscht, mehr über asiatische Kampfkünste, insbesondere Aikido zu erfahren. Ihre Sportlehrerin fragte daraufhin bei unserer Aikidogruppe an, ob so ein Experiment möglich sei.

Für die 24 Schüler der dritten und vierten Klasse entstanden so zwei spannende Nachmittage: An die Stelle des regulären Sportunterrichts trat vor den Pfingstferien eine Einführung in die Kampfkunst Aikido.  Für die beiden Kindertrainer der Aikidoabteilung waren die beiden Sportstunden nicht minder aufregend - normalerweise sind die Anfänger der Kindergruppe mindestens zehn Jahre alt und stoßen zu einer Gruppe Fortgeschrittener dazu.

Auf einer improvisierten Mattenfläche aus blauen Bodenturnmatten übten wir zunächst das wichtigste - nämlich das richtige Fallen. Das klappte erstaunlich schnell recht gut, weshalb wir uns schon in der ersten Stunde an eine richtige Technik wagen konnten. Alle Kinder waren vorsichtig genug, so daß sich bei den mitunter überraschend starken Hebelkräften niemand weh tat.

Auch der zweite Nachmittag begann zunächst mit dem Üben der Fallschule, anschließend trainierten wir eine zweite Technik. Auch hier waren die Kinder mit Feuereifer und der nötigen Vorsicht dabei. Die Zeit verging fast wie im Fluge, so daß alle ziemlich überrascht waren, daß die anderthalb Stunden schon vorbei sein sollten.

Sowohl die Trainer als auch die Kinder hatten einen Riesenspaß - leuchtende Kinderaugen sprechen da Bände. Und daß viele der Kinder nach dem Unterricht nochmal kehrtmachten, um sich per Handschlag von den Trainern zu verabschieden, spricht ebenfalls für sich.